Gold n Silver Shelties

Wir leben mit Shelties

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Rassebeschreibung

Allgemeines

Wie der Name des Shelties - Shetland Sheepdog - schon andeutet, liegt der Ursprung der Rasse auf den Shetland Insel bei SonnenuntergangShetland Inseln, eine Inselgruppe nördlich von Schottland, die heute zu Großbritannien gehört.

Im Laufe ihrer Geschichte wurden die Shetland Inseln von vielen Völkern besiedelt, die ersten Hinweise für eine Besiedlung der Inseln stammen bereits aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. Im 9. Jahrhundert n. Chr. landeten die Wikinger, ab 1195 wurden die Inseln Norwegen unterstellt. Als Sicherheitsleistung für die Mitgift der Tochter des dänischen Königs Christan I. gerieten die Shetlands 1469 durch die Hochzeit mit König James III. von Schottland unter die Kontrolle Schottlands.

Auf den Inseln wurde hauptsächlich Ackerbau und Viehzucht betrieben, dazu benötigte man einen kleinen, widerstandsfähigen Hund, der nicht allzu große Ansprüche stellte. Die eigentliche Aufgabe bestand weniger im hüten als im vertreiben des Viehs von den Feldern und Gemüsegärten. Die Bellfreude des Shelties ist ein Erbe aus dieser Zeit, lässt sich aber mit konsequenter Erziehung in den Griff bekommen.

ShetlandDas Klima der Shetland Inseln ist relativ mild, aber sehr feucht, vor allem im Winterhalbjahr. Das Fell des Shelties bietet aber einen guten Schutz vor diesen Wetterbedingungen. Es kann noch so schlechtes Wetter sein, unsere Shelties wollen immer raus, ausser Sötje, die bleibt bei schlechtem Wetter schon mal in der Tür stehen, lässt sich aber relativ leicht zum mitkommen bewegen. Denn wer bleibt schon gern allein zu Haus?

Der Sheltie ist ein kleines Allround-Talent. Er eignet sich auf jeden Fall als freudiger Begleiter bei allen Aktivitäten in der freien Natur. Auch im Hundesport ist er oft sehr erfolgreich, da er sehr gelehrig ist und alles begeistert mitmacht, wenn er nur richtig motiviert wird. Im Allgemeinen sind Shelties sehr freundliche Hunde, die sich sofort mit Mensch, Hund, Katze oder Pferd verstehen.

Das Fell sieht pflegeintensiver aus als es eigentlich ist. Es genügt, einen Sheltie einmal in der Woche gut durchzubürsten. Hinter den Ohren neigen manche Shelties zum verfilzen, hier sollte man öfter mit einem Kamm durchgehen. Regelmäßig gemacht, ist auch dies kein allzu großer Aufwand. Das Fell reinigt sich quasi von selbst.

 Shelties auf BaumstammFotosession auf BaumstammJoey und Jazz

FCI Standard des Sheltie

• FCI-Standard-Nr. 88 vom 30.5.1989 • Ursprungsland: Großbritannien

Allgemeines Erscheinungsbild:  Kleiner, langhaariger Arbeitshund von großer Schönheit, frei von Plumpheit und Grobheit. Umrißlinie symmetrisch, so dass kein Teil unproportioniert erscheint. Das üppige Haarkleid, die üppige Mähne und Halskrause und ein schön geformter Kopf mit einem lieblichen Ausdruck verbinden sich zum idealen Erscheinungsbild.

Charakteristika:  Wachsam, sanft, intelligent, kräftig und lebhaft.

Wesen:  Liebevoll und verständig gegenüber seinem Herrn, reserviert gegenüber Fremden, niemals nervös.

Kopf und Schädel:  Kopf edel, von oben oder von der Seite gesehen wie ein langer stumpfer Keil, der sich von den Ohren zur Nase hin verjüngt. Die Breite des Schädels steht im richtigen Verhältnis zur Länge von Schädel und Fang. Das Ganze muß in Anbetracht der Größe des Hundes bewertet werden. Schädel flach, mäßig breit zwischen den Ohren, ohne dass das Hinterhauptbein hervorragt. Wangen flach, glatt in den gut gerundeten Fang übergehend. Schädel und Fang gleich lang. Teilungspunkt ist der innere Augenwinkel. Oberlinie des Schädels verläuft parallel zur Oberlinie des Fangs, mit leichtem aber deutlich erkennbaren Stop. Nase, Lefzen und Lidränder schwarz. Der charakteristische Ausdruck ergibt sich durch die vollkommene Harmonie in der Verbindung von Schädel und Vorgesicht, durch Form, Farbe und Plazierung der Augen und durch die richtig angesetzt und korrekt getragenen Ohren.

Fang/Gebiß:  Kiefer ebenmäßig, glatt geschnitten, kräftig, mit gut entwickeltem Unterkiefer. Lippen fest geschlossen. Zähne gesund mit einem perfekten, regelmäßigen und vollständigen Scherengebiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Ein vollständiger Satz von 42 richtig plazierten Zähnen ist höchst wünschenswert.

Augen:  Mittelgroß, schräg eingesetzt, mandelförmig. Dunkelbraun, außer bei den Merles, wo ein oder beide Augen blau oder blau gesprenkelt sein dürfen.

Ohren:  Klein und am Ansatz mäßig breit, auf dem Schädel ziemlich eng zusammenstehend. Im Ruhezustand werden sie zurückgelegt getragen; im aufmerksamen Zustand werden sie nach vorne gebracht und halbaufrecht, mit nach vorne kippenden Spitzen getragen.

Hals:  Muskulös, gut gebogen, von ausreichender Länge um eine stolze Kopfhaltung zu ermöglichen.

Vorhand:  Schultern sehr gut zurückliegend. Am Widerrist nur durch die Wirbel getrennt, liegen die Schulterblätter dann schräg nach außen, um der gewünschten Wölbung der Rippen Platz zu bieten. Schultergelenke gut gewinkelt. Oberarm und Schulterblatt ungefähr gleich lang. Abstand vom Boden zu den Ellenbogen gleich dem Abstand von Ellenbogen zu Widerrist. Vorderläufe von vorn gesehen gerade, muskulös und ebenmäßig geformt, mit kräftigen Knochen. Vordermittelfuß kräftig und geschmeidig.

Körper:  Geringfügig länger vom Schultergelenk zu den Sitzbeinhockern als die Widerristhöhe. Brust tief, bis zu den Ellenbogen herabreichend. Rippen gut gewölbt, in der unteren Hälfte schmal zusammenlaufend, um den Vorderläufen und den Schultern eine freie Bewegung zu ermöglichen, Rücken gerade, mit einer anmutigen Rundung über der Lendenpartie, Kruppe allmählich nach hinten abfallend.

Hinterhand:  Schenkel breit und muskulös, Schenkelknochen im rechten Winkel im Becken eingesetzt. Kniegelenk mit deutlicher Winkelung, Sprunggelenke gut geformt und gewinkelt, tiefstehend, mit kräftigen Knochen. Hintermittelfuß von hinten gesehen gerade.

Pfoten:  Oval, mit gut gepolsterten Sohlen, Zehen gewölbt und geschlossen.

Rute:  Tief angesetzt. Die zur Spitze hin dünner werdenden Wirbelknochen reichen bis zu den Sprunggelenken, reichlich mit Haar bedeckt und mit einem leichten Aufwärtsschwung. Sie darf in der Bewegung leicht erhoben werden, aber niemals über die Rückenlinie hinaus. Auf keinen Fall geknickt.

Gangart/Bewegung:  Geschmeidig, fließend und anmutig, mit Schub aus der Hinterhand, dabei größtmögliche Distanz bei geringster Anstrengung zurücklegend. Paßgang, kreuzende oder wiegende Gangart oder steife, stelzende Auf- und Abwärtsbewegung sind höchst unerwünscht.

Haarkleid:  Doppelt, das äußere Deckhaar besteht aus langem, hartem und geradem Haar. Unterwolle weich, kurz und dicht. Mähne und Halskrause sehr üppig. Vorderläufe gut befedert. Hinterläufe oberhalb der Sprunkgelenke stark, unterhalb ziemlich kurz/glatt behaart. Das Gesicht kurz-/glatthaarig. Kurzhaarige Exemplare sind höchst unerwünscht.

Farbe:
Zobelfarben: Reinfarben oder in Schattierungen von hellem Gold bis zum satten Mahagoni, wobei die Schattierung kräftig getönt sein soll. Wolfsfarbe und grau sind unerwünscht.
Tricolour: Tiefschwarz am Körper, vorzugsweise mit satten lohfarbenen Abzeichen.
Blue-Merle:  Klares silbriges Blau, mit schwarzer Sprenkelung und Marmorierung. Satte lohfarbene Abzeichen werden bevorzugt, ihr Fehlen wird nicht bestraft. Große schwarze Flächen, schiefergrauer oder rostfarbener Anflug, sowohl im Deckhaar, wie auch in der Unterwolle sind höchst unerwünscht. Der Gesamteindruck muß von Blau geprägt sein.
Schwarz-weiß und schwarz mit Loh sind ebenfalls anerkannte Farben. Weiße Abzeichen dürfen (außer bei schwarz mit loh) als Blesse, am Halskragen, an der Brust, an der Halskrause, an den Läufen und an der Spitze der Rute vorhanden sein. Das Vorhandensein all dieser oder einiger dieser weißen Abzeichen soll bevorzugt werden (außer bei schwarz mit loh); das Fehlen dieser Abzeichen soll nicht bestraft werden. Weiße Flecken am Körper sind höchst unerwünscht.

Größe:  Ideale Widerristhöhe: Rüden: 37 cm, Hündinnen: 35,5 cm. Eine Abweichung um mehr als 2,5 cm über oder unter diese Maße ist höchst unerwünscht.

Fehler:  Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

Anmerkung:  Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden.

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